Ehrenamt und Spenden

Was macht der Ambulante Hospizdienst Norderstedt?

Unser Verein übernimmt recht vielfältige Aufgaben, von denen einige refinanziert werden, andere dagegen vollständig durch Spenden finanziert werden müssen. Die Kosten der Sterbebegleitung zum Beispiel werden nach einem bestimmten Schlüssel von den Krankenkassen zum Teil erstattet.

Wichtige Kostenblöcke werden nur zum Teil finanziert

Den Restbetrag, so der Gedanke des Ehrenamtes, müssen die Beteiligten aufbringen. Das heißt, der Verein muss ein Jahr lang alles vorfinanzieren und der nachgewiesene und beantragte Summe wird dann zum Teil erstattet. Zu den festen Kosten gehören Personalkosten, denn die Koordinatoren übernehmen ihre Aufgaben als festangestellte Fachkräfte, so will es das Gesetz. Natürlich bezahlen wir auch Büroräume, Ausbildungen und wir haben zusätzlich auch unsere Ehrenamtlichen, die letztendlich die Sterbebegleitung durchführen, anständig versichert.

Ausbildung kostet Geld

Wenn wir unsere Begleiterinnen und Begleiter (tatsächlich ist der Frauenanteil deutlich höher) ausbilden wollen, dann müssen wir von ihnen auch einen kleinen Eigenanteil an der Kosten fordern. Somit kosten im Moment auch die von uns angebotenen Kurse ein gewisses Entgelt. Uns als Vorstand stört dieser Teil am "Gedanken des Ehrenamtes", denn wir sind der Überzeugung, dass ein anspruchsvoll ausgeübtes Ehrenamt nicht auch noch finanziell belasten soll. Wir arbeiten an Lösungen für dieses Problem.

Null Finanzierung für Trauergruppen

Für unsere Trauergruppen erhalten wir überhaupt keine Mittel. Auch nicht für die wirklich wichtigen Kindertrauergruppen und die Trauergruppen für Jugendliche. Hier muss der gesamte Aufwand über Spenden getragen werden. Und gerade diese Leistung erachten wir als besonders wichtig, denn die Betreuung von Kindern und Jugendlichen steht bei uns ganz vorne an.